Wie weit die stärkste Leitung reicht
Für 3.424 Gemeinden ab 4.000 Einwohnern: welche Leitung dort die meisten Haushalte mit mindestens 16 MBit/s erreicht und wie viele. Am häufigsten ist es DSL (2.615 Orte), dann Glasfaser (625) und Kabel (184).
Stärkste Leitung erreicht 95 % und mehr
Eine Leitung für fast jede Adresse · 1.168 Orte, 34 % des Bestands
- Essen
- Nürnberg
- Hannover
- Wuppertal
- Karlsruhe
- Gelsenkirchen
- Krefeld
- Oberhausen
- Rostock
- Kassel
- Hagen
- Saarbrücken
- Ludwigshafen am Rhein
- Leverkusen
- Solingen
- Paderborn
- Herne
- Ingolstadt
- Fürth (Bayern)
- Recklinghausen
- Bremerhaven
- Remscheid
- Jena
- Salzgitter
- Siegen
- Moers
- Hildesheim
- Flensburg
- Gera
- Cottbus
Die 30 größten von 1.168. Die übrigen stehen auf den Länderseiten unten, dort nach derselben Einteilung.
Stärkste Leitung erreicht 90 bis 94 %
Jede zehnte bis zwanzigste Adresse außen vor · 1.119 Orte, 33 % des Bestands
- Berlin
- Hamburg
- München
- Köln
- Frankfurt am Main
- Düsseldorf
- Stuttgart
- Leipzig
- Dortmund
- Bremen
- Duisburg
- Bochum
- Bonn
- Mannheim
- Münster (Münster, Stadt)
- Augsburg
- Wiesbaden
- Mönchengladbach
- Aachen
- Braunschweig
- Kiel
- Freiburg im Breisgau
- Erfurt
- Lübeck
- Hamm
- Oldenburg
- Mülheim an der Ruhr
- Darmstadt
- Osnabrück
- Neuss
Die 30 größten von 1.119. Die übrigen stehen auf den Länderseiten unten, dort nach derselben Einteilung.
Stärkste Leitung erreicht 75 bis 89 %
Ganze Straßenzüge hängen an einer anderen Leitung · 852 Orte, 25 % des Bestands
- Dresden
- Bielefeld
- Chemnitz
- Magdeburg
- Halle (Saale)
- Mainz
- Potsdam
- Heidelberg
- Regensburg
- Ulm
- Wolfsburg
- Koblenz
- Iserlohn
- Villingen-Schwenningen
- Norderstedt
- Dorsten
- Marburg
- Aschaffenburg
- Lüdenscheid
- Plauen
- Neu-Ulm
- Sindelfingen
- Euskirchen
- Unna
- Waiblingen
- Bad Homburg vor der Höhe
- Menden
- Böblingen
- Oranienburg
- Freising
Die 30 größten von 852. Die übrigen stehen auf den Länderseiten unten, dort nach derselben Einteilung.
Stärkste Leitung erreicht 50 bis 74 %
Zwei Netze teilen sich den Ort · 239 Orte, 7 % des Bestands
- Görlitz
- Rastatt
- Bruchsal
- Rottenburg am Neckar
- Rheinfelden
- Merseburg
- Schwedt/Oder
- Altenburg
- Bernburg (Saale)
- Hoyerswerda
- Gaggenau
- Hennigsdorf
- Horb am Neckar
- Espelkamp
- Ellwangen (Jagst)
- Warstein
- Schmallenberg
- Herzogenaurach
- Leutkirch im Allgäu
- Warburg
- Bad Krozingen
- Stadtlohn
- Fröndenberg/Ruhr
- Engelskirchen
- Schönfelde
- Schkeuditz
- Hohe Börde
- Sachsenheim
- Südbrookmerland
- Bad Reichenhall
Die 30 größten von 239. Die übrigen stehen auf den Länderseiten unten, dort nach derselben Einteilung.
Stärkste Leitung erreicht unter 50 %
Keine Leitung erreicht die Hälfte · 46 Orte, 1 % des Bestands
- Grimma
- Östringen
- Dingelstädt
- Burladingen
- Lichtenstein/Sa.
- Altensteig
- Kirchlinteln
- Ohrdruf
- Demmin, Hansestadt
- Laufenburg
- Ballenstedt
- Furtwangen im Schwarzwald
- Lenningen
- Bützow
- Löffingen
- Münnerstadt
- Dörentrup
- Enkenbach-Alsenborn
- Lengenfeld
- Malchin
- Sanitz
- Nienhagen
- Wrestedt
- Küssaberg
- Lenzkirch
- Burg Stargard
- Ostseebad Binz
- Frankenhardt
- Emmelshausen
- Kröpelin
Die 30 größten von 46. Die übrigen stehen auf den Länderseiten unten, dort nach derselben Einteilung.
Zwei Städte, zwei Lagen
Görlitz
Die größte Gemeinde im Bestand, in der zwei Netze fast gleichauf liegen: DSL 60 %, Kabel 74 %, Glasfaser 42 %. Keine Leitung erreicht hier drei von vier Haushalten. Zusammen dürften sie fast jede Adresse abdecken, nur eben nicht mit demselben Kabel.
Ingolstadt
Die größte Gemeinde, in der eine Leitung fast alle erreicht: Glasfaser mit 100 %. Hier ist die Frage nach der Leitung schnell beantwortet, offen bleibt nur das Tempo an der einzelnen Adresse.
Solche Unterschiede entstehen, weil Netze in Etappen gebaut werden. Das Kabelnetz kam in den Achtzigern in die dicht bebauten Viertel, Glasfaser kommt heute dort, wo sich genug Haushalte für einen Vertrag finden. Wer umzieht, wechselt deshalb oft nicht nur die Straße, sondern das Netz.
Was diese Zahlen sagen und was nicht
Die Anteile stammen aus dem Breitbandatlas des Bundes. Er zählt je Gemeinde, wie viele Haushalte eine Leitung mit einer bestimmten Mindestbandbreite bekommen können. Das sind Meldungen der Netzbetreiber und keine Messungen.
Gezählt wird jede Leitung ab ihrer niedrigsten Stufe im Atlas: DSL ab 16 MBit/s, Kabel ab 30, Glasfaser ab 100. Alle drei liegen über der gesetzlichen Mindestversorgung von 15 MBit/s.
Was fehlt, ist eine Summe. Der Atlas sagt nicht, wie viele Haushalte mehrere Leitungen haben und wie viele keine. Deshalb steht hier die Reichweite der stärksten Leitung und nicht die Zahl der Unversorgten. Wer die übrigen Prozent als Funkloch liest, liegt meistens falsch.
Für Mobilfunk gibt es Abdeckungswerte je Postleitzahl. Sie stehen auf den Ortsseiten getrennt, weil sie etwas anderes messen als die Haushaltsanteile der Leitungen.